Hallo, ich bin Miguel Mörchen

Ich bin am 23.10.2004 geboren. Die Schwangerschaft verlief ganz normal und ohne einen Verdacht.

Am 22.10. setzten Abends um 22 Uhr plötzlich regelmäßige Wehen bei meiner Mama ein. Sie rief die Hebamme an, da ich eigentlich im Geburtshaus das Licht der Welt erblicken sollte. Um 0:00 Uhr waren wir dann da. Doch leider war der Muttermund erst 2 cm geöffnet. Die Wehen wurden gegen Morgen immer heftiger, doch ich hatte noch keine Lust.

Als zwischen 18:00 und 20:00 Uhr ein Geburtsstillstand eintrat, entschied die Hebamme uns in ein Krankenhaus bringen zu lassen. Als dort mit Wehentropf immer noch nichts passierte, wurde ich um 21:38 Uhr mit einer Saugglocke aus meiner mollig warmen Umgebung gerissen. Das passte mir so gar nicht. Also fing ich lauthals an zu protestieren. Und als auch noch die Ärztin und nicht mein Papa die Nabelschnurr durchtrennte (sie war um meinen Bauch gewickelt) war der Tag für mich gelaufen.

Ich war ein großer und kräftiger Junge. Ich wog 3830g und hatte eine Größe von 56 cm und mein Kopfumfang betrug 37,5 cm. Nachdem ich noch etwas mit Mama und Papa schnuckeln durfte, wurde ich auf die Neugeborenenstation gebracht. Dort bekam ich etwas Sauerstoff. Innerhalb der nächsten Tage bekam ich etwas Gelbsucht und mit dem Trinken klappte es auch nicht so gut. Am 28.10.2004 durften Mama und ich das Krankenhaus verlassen. Bis dahin war ich angeblich „kerngesund“!

Erst bei der U4 mit 3 Monaten bemerkte mein Kinderarzt, dass etwas nicht stimmte. Ich konnte meinen Kopf gar nicht halten und hatte auch ansonsten keine Körperkontrolle. So begannen wir mit der KG nach Bobath. Erst im Juni 2005 waren Mama und ich in der Klinik, wo Sie mich total auf den Kopf stellten. Und somit bekamen wir die niederschmetternde Diagnose.

Von da an änderte sich alles! Es kamen tausende von Klinikfahrten auf uns zu. Mittlerweile haben wir uns daran gewöhnt.

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